So wächst dein Öl

Ein paar Fragen an unseren Olivenbauern

Unser Vorhaben scheint sich in Crotone schnell herumzusprechen und großen Anklang zu finden. Denn schon bald nach unserer ersten Anfrage beim Bauern erhielten wir die Nachricht, dass uns ein lokaler Fernsehsender bei unserer Kampagne mit Informationen und Bildern vor Ort unterstützen möchte. Wir erhielten also dieses kleine Interview mit dem Olivenbauern, das Giovanni uns freundlicher Weise übersetzt und mit Untertiteln versehen hat.

Auf die einzelnen Schritte der Ernte und Herstellung wird weiter unten im Detail eingegangen

Die Ernte


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Alle Bäume auf dem Hain in Kalabrien werden aufwändig gepflegt, gestutzt und für die Ernte vorbereitet. Die beste Qualität wird erreicht, wenn der Baum nur alle 2 – 3 Jahre Früchte trägt, um sich in der restlichen Zeit zu erholen. Somit ist pro Saison lediglich ein Drittel der Bäume nutzbar. Die restlichen Bäume werden natürlich auch jeden Tag kontrolliert. Es kommen weder Insektizide noch Herbizide zum Einsatz. Der Boden um den Baum wird regelmäßig mit der Harke aufgelockert und auf natürliche Art gedüngt.

Die Oliven für dein Eulivenöl werden direkt vor Ort per Hand gepflückt. Den genauen Erntezeitpunkt kann uns Olivenbauer Diano nur grob nennen: „Mitte bis Ende November, das kommt ganz auf das Wetter an.“ Da nur Früchte für das Öl verwendet werden, die noch am Baum hängen, wird geerntet kurz bevor die reifen Oliven von selbst herunterfallen würden. Denn heruntergefallenen Oliven werden nicht zu Öl. Sie würden die Säure des Bodens sofort in sich aufnehmen und je geringer der Säuregrad des Öls, desto höher die Qualität und Bekömmlichkeit. Der Geschmack ist frischer und voller. Die Pflücker legen deswegen Netze aus, in die sie die reifen Oliven werfen. Vom Feld werden sie dann direkt zur Mühle gebracht.

Die Mühle


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Die Oliven für dein Eulivenöl werden in eine lokale Ölmühle gebracht. Dort werden sie erstmal ausschließlich mit Wasser gereinigt und von Blättern und Ästen getrennt.

Nach dem Reinigen werden die Oliven sehr langsam gepresst, um die Temperatur so gering wie möglich zu halten: 24 Grad werden nie überschritten, bestätigt uns der Ölmüller – 27 wären erlaubt. „Erste Kaltpressung“, das ist bei deinem Eulivenöl nichts als die Wahrheit.

Schließlich wird dein Öl noch durch Matten gefiltert. Das war‘s.

Interessant ist die Konsistenz: Dein Eulivenöl ist viel dickflüssiger und trüber als man es gewöhnt ist, was für die hohe Qualität spricht. Olivenbauer Diano: „Die trüben Bestandteile machen das gute Öl erst aus. Da sind die Mineralstoffe, die Vitamine und der Geschmack drin.“

Du bist als Teil der Kampagne dabei, wenn das erste Öl direkt vom Stein in die Auffangbehälter tropft.

Das Abfüllen


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Dein Eulivenöl kommt ganz frisch gepresst und unter der Aufsicht des Ölmüllers in die Flaschen. Sie werden verkorkt und versiegelt. Damit garantieren wir, dass dein Eulivenöl nicht im Nachhinein gemischt wird oder gar Zusatz- und Aromastoffe abbekommt. „Leider kommt das sonst in fast allen Fällen vor“, sagt der Ölmüller. „Das macht das Öl und den Preis kaputt.“ Deswegen ist auf „Extra Vergine“ bei anderen Ölen kaum noch Verlass.

Keine Frage: Auf deine Flasche Eulivenöl, ob groß oder klein, kleben wir natürlich ihr hübsches Etikett. Unsere Flaschen sind ansonsten glasklar – du sollst ja sehen, was Schönes drin ist.

Die fertigen Flaschen packen wir in Kisten und versiegeln auch die nochmal. Das macht nämlich auch unseren Olivenbauern Diano und den Ölmüller glücklich.