Die Philosophie

Olivenöle lügen gerne

Wie oft wurden auch Sie schon von falschen Angaben auf der Verpackung getäuscht? Doch gerade bei Lebensmitteln bleibt kein Spielraum für Experimente. Darum haben wir uns auf die Suche nach dem traditionellsten aller Lebensmittel gemacht: Die Olive. Seit dem Altertum ist die Olive fester Bestandteil aller Kulturen. Ziel war es, ein Familienunternehmen zu finden, das seit Generationen traditionell anbaut und verarbeitet. Und das 100% ökologisch. Mit unserer Kampagne und Ihrer Hilfe wollen wir diese Tradition aufrechterhalten und werden mit dem wohl besten Olivenöl belohnt, das auf dem Markt erhältlich ist.

Unsere Philosophie: „Ehrliche Lebensmittel in bester Qualität zu einem fairen Preis und dabei Traditionen erhalten.“

Bitte nehmt an unserer Umfrage teil, um aus dieser Kampagne das Beste herauszuholen. Für jeden ausgefüllten Bogen gibt es 10% Rabatt.

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Das Eulivenöl in der Bratpfanne

Diese Frage wird uns oft gestellt, denn auch die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt das Braten mit Olivenöl. Allerdings wird diese Empfehlung fehlinterpretiert. Es sollte heißen: „Olivenöl eignet sich eher...

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Ein paar Fragen an unseren Olivenbauern

Unser Vorhaben scheint sich in Crotone schnell herumzusprechen und großen Anklang zu finden. Denn schon bald nach unserer ersten Anfrage beim Bauern erhielten wir die Nachricht, dass uns ein lokaler Fernsehsender bei unserer Kampagne mit Informationen und Bildern vor Ort unterstützen möchte. Wir erhielten also dieses kleine Interview mit dem Olivenbauern, das Giovanni uns freundlicher Weise übersetzt und mit Untertiteln versehen hat.

Auf die einzelnen Schritte der Ernte und Herstellung wird weiter unten im Detail eingegangen

Die Produktion

Die Ernte


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Alle Bäume auf dem Hain werden aufwändig gepflegt, gestutzt und für die Ernte vorbereitet. Die beste Qualität wird erreicht, wenn der Baum nur alle 2 – 3 Jahre Früchte trägt um sich in der restlichen Zeit zu erholen. Somit ist pro Saison lediglich ein Drittel der Bäume nutzbar. Die restlichen Bäume werden natürlich auch jeden Tag kontrolliert. Es kommen weder Pestizide noch Insektizide zum Einsatz. Der Boden um den Baum wird regelmäßig mit der Harke aufgelockert und auf natürliche Art gedüngt.

Die Oliven für das Eulivenöl werden direkt vor Ort per Hand gepflückt. Den genauen Erntezeitpunkt kann uns der Olivenbauer nur grob nennen: „Mitte bis Ende November, das kommt ganz auf das Wetter an.“ Da nur Früchte für das Öl verwendet werden, die noch am Baum hängen, wird der Zeitpunkt abgepasst, an dem die Oliven aufgrund ihrer Reife von selbst herunterfallen würden. Die heruntergefallenen Oliven werden allerdings nicht verwendet, da sie die Säure des Bodens sofort in sich aufnehmen. Je geringer der Säuregrad des Öls, desto höher die Qualität und Bekömmlichkeit. Der Geschmack ist frischer und voller. Die Pflücker legen Netze aus, in die sie die reifen Oliven werfen. Vom Feld werden sie dann direkt zur Mühle verbracht.

All das ist ein enormer personeller und logistischer Aufwand, der sich nur dann lohnt, wenn wir dem Bauern 1.500 Liter Öl abnehmen. Tun wir das nicht, muss er seine Oliven zu Dumpingpreisen an einen industriellen Hersteller verramschen, der die wertvolle Ware mit dem mischt, was eben vorhanden ist. Siehe folgender Artikel in der „Zeit“ aus diesem Jahr.

Die Mühle


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Das Eulivenöl wird in einer lokalen Ölmühle auf traditionelle Weise hergestellt. Nach dem Reinigen der Oliven, ausschließlich mit Wasser, werden die Früchte von nicht benötigten Bestandteilen wie Blätter und Äste getrennt. Die Reinigung mit Wasser reicht aus, da die von uns verwendeten Oliven absolut unbehandelt sind.

Nach dem Reinigen beginnt dann der Pressvorgang. Das passiert sehr langsam, um die Temperatur so gering wie möglich zu halten: Die 24° werden nie überschritten, bestätigt uns der Ölmüller. Zwar seien 27° erlaubt, aber so wird das Öl noch besser. Und durch die spezielle Erntemethode liegt der Säuregehalt nahezu bei 0.

Nach der Pressung und Filterung durch Matten mit verschiedenen Strukturstärken ist das Öl auch schon zur Abfüllung bereit. Interessant ist die Konsistenz. Es ist viel dickflüssiger und trüber als man es gewöhnt ist, was für die hohe Qualität spricht. „Die trüben Bestandteile machen das gute Öl erst aus. Da sind die Mineralstoffe, die Vitamine und der Geschmack drin.“

Wir dürfen dabei sein, wenn das erste Öl direkt vom Stein in die Auffangbehälter tropft.

Das Abfüllen


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Nach dem Pressen wird das Eulivenöl direkt unter der Aufsicht des Ölmüllers in die Flaschen gefüllt. Diese werden verkorkt und versiegelt. Damit wird garantiert, dass im Nachhinein keine Mischungen mehr stattfinden oder Zusatz- und Aromastoffe beigemengt werden können. „Leider käme das in fast allen Fällen vor“, klärt uns der Ölmüller auf. „Das mache das Öl und den Preis kaputt. Extra Vergine ist schon lange kein Qualitätsstandard mehr.“

Die fertig befüllten Flaschen werden in Kisten verpackt, die selbst auch noch einmal versiegelt werden. Alleine die Vorankündigung dieser Praxis stimmte unseren Olivenbauern und den Ölmüller glücklich.

Warum findet die Ernte in Kalabrien eigentlich so spät statt? „Das hat nichts mit Kalabrien zu tun. Im gesamten Mittelmeerraum wären die Oliven erst um diesen Zeitraum reif. Allerdings werden die Oliven in der Toskana zum Beispiel noch grün geerntet, um den Baum schneller wieder fit zu machen für die nächste Fruchtfolge. Das Öl ist dadurch sauer und scharf, was aber einfach als spezielles Merkmal angepriesen wird. Die Leute glauben es.“

Das Erlebnis
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Wo auch drin ist, was draufsteht. In vielen Olivenöl – Tests wird bemängelt, dass die Qualitätsstandards nicht eingehalten werden. Eigentlich müssten wir uns um diese Qualitätsstandards nicht kümmern, weil das Eulivenöl nicht mal im schlechtesten Fall an die besten Werte der offiziellen Olivenölverordnung reicht.

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Ist die Eule ein Bio – Olivenöl? Viel besser: Es ist 100% ökologisch. Im Zuge des Bio-Booms wurden unzählige Zertifikate geschaffen mit den unterschiedlichsten Anforderungen. Wir brauchen kein Zertifikat, weil unsere Oliven nie Pestizide, Insektizide oder künstlichen Dünger sehen. 

So wird kochen und braten wieder zum Erlebnis, ohne sich Gedanken machen zu müssen.

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Eulivenöl ist Wellness für innen und außen. Schon die Menschen in der Antike haben extra natives Olivenöl als Kosmetik für Haut und Haare verwendet. Auch wenn es um die Gesundheit ging, war Olivenöl die erste Wahl und wurde sogar von den großen Philosophen immer wieder erwähnt.

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Jeden Tag ein neuer Olivenölskandal. Welches Etikett lügt eigentlich nicht? Die Eulivenöl-Kampagne sorgt für absolute Transparenz: Uns kann man von der Pflege der Bäume über die Ernte und Verarbeitung bis hin zur Abfüllung begleiten. Und das tatsächlich persönlich vor Ort. So kann jeder hautnah erleben, was „kaltgepresstes extra natives Olivenöl“ wirklich bedeutet.

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Die Eulivenöl-Kampagne bezieht direkt beim Bauern vor Ort und schafft somit trotz des unglaublich hohen personellen und logistischen Aufwands und der unvergleichlichen Qualität einen fairer Preis. Für uns ganz klar der Testsieger.

Wir verzichten auf die kostentreibenden Umwege über Zwischenhändler oder unnötigen Schnickschnack bei Flasche und Verpackung. Denn es geht ums Öl.

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Durch unser Engagement wird dieser Kleinstbetrieb erhalten und wir, die Teilnehmer der Kampagne, werden mit einem unvergleichlich guten Öl belohnt. Wer weiß, vielleicht können wir so noch mehr Traditionsbetriebe unterstützen und ihnen die Möglichkeit bieten, der Industrialisierung von Lebensmitteln die Stirn zu bieten.

In diesem Jahr steht nur ein begrenztes Angebot von 1.500 Litern zur Verfügung! Lieferung nach erfolgter Ernte, voraussichtlich ab 30.11.2015

Noch 1.374l verfügbar

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Die Eulen

Giovanni


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„Ich benutze das kalabresische Öl tagtäglich in meinem Lokal und wurde auch schon oft darauf angesprochen. Aber Simon war der erste, der die Idee hatte, gleich eine ganze Transporterladung zu holen, um auch andere Feinschmecker daran teilhaben zu lassen.

Meinen Gästen erzählte ich natürlich auch von unserem Plan. Die können es auch kaum erwarten und viele haben gleich vorbestellt. Ich freue mich schon sehr auf den Trip in meine Heimat und auch auf die Reaktionen meiner Gäste, wenn sie das erste Mal von ihren Erlebnissen mit unserem köstlichen Öl berichten.“

Simon


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„Nach dem Geschmackserlebnis in Giovannis Lokal und seiner Zusage, mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen war klar, dass diese Olivenölkampagne in die Tat umgesetzt werden muss. Ich schnappte mir jede Information, die greifbar war und erkannte schnell, dass es nicht genügt, einfach nur nach Kalabrien zu fahren, ein paar Flaschen Öl zu kaufen und diese hier feil zu bieten. Also holte ich mir neben Giovanni noch zwei Profis an Bord, die meine Leidenschaft sofort teilten. So entstand mit Johannes Hilfe das Design und dieser Webauftritt. Und das kann sich sehen lassen. Mit Janina fand ich den perfekten Marketing- und Social-Media-Experten. Ich wusste gar nicht, was man in diesem Internet alles falsch machen kann. Was die Eule für mich bedeutet? Telegustation ;-)“

Johannes


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„Begeistert erzählte mir Simon von dem Geschmackserlebnis, das er bei der ersten Berührung mit dem Olivenöl bei Giovanni im Restaurant hatte. Mit überflüssiger Überredungskunst holte er mich sofort an Bord. Auf einer langen und kreativen Autofahrt Richtung Italien, in der wir die ersten Details abstimmten, kam dann der Geistesblitz: „Eulivenöl“. Die Eule begleitete uns schon ein Weilchen, fand jedoch nie einen würdigen Platz in unseren Projekten. Ein tolles Produkt verdient einen besonderen Namen! Da ich mich neben meiner Haupttätigkeit als Maschinenbauer mit Film, Foto und Webseitendesign befasse, machte ich mich nach der Rückkehr sofort an die Arbeit und gab dem Eulivenöl ein Gesicht, eine Eule.“

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